Zu Beginn des Gottesdienstes sprach er davon, dass er sich freut einmal in diesem kleinen Rahmen zu dienen. Der Predigt lag das Wort aus Lukas 10.3 zugrunde: „Gehet hin; siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe.“ Der Herr Jesus sandte damals 72 Jünger aus, die sein Evangelium verkünden sollten. Das war eine Aufforderung, die auch für uns gilt.
Das Textwort mutet etwas eigenartig an, Lämmer unter Wölfe zu senden, aber der gute Hirte Jesus ist auch heute mit uns: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“(Matthäus 28.20) Als die Jünger zurückkamen waren sie voller Freude. Es ist der Herr, der uns erwählt. Lämmer überschätzen sich nicht.
Die Wölfe wollen von Gott wegführen. Das können Zeitgeister sein, die das Evangelium missbrauchen. Da heißt es für uns, mit göttlicher Liebe dagegenzuhalten. Wir können auch in schwierigen Situationen als Gotteskinder eine Ausstrahlung haben. Der Apostel erwähnte ein Erleben von einem Bruder im Hospiz, der zu seinem letzten Geburtstag seiner Familie freudig von seiner Zukunftshoffnung berichtete.
Bezirksevangelist Rainer Lippold sprach in seinem Beitrag davon, dass sich die Lämmer auf ihren Hirten verlassen können. Gott ist es der uns beisteht und hilft.
Der Gottesdienst wurde mit Musik und zu Herzen gehendem Chorgesang umrahmt.
Neuapostolische Kirche